SNF-Förderprofessur für Literaturwissenschaft an der ETH Zürich |
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Michael Gamper, Martina Wernli, Jörg Zimmer (Hg.): »Es ist nun einmal zum Versuch gekommen«. Experiment und Literatur I: 1580–1790. Göttingen: Wallstein, 2009 Reihentitel: Experiment und Literatur Das Experiment gilt als eines der wichtigsten methodischen Verfahren neuzeitlicher Wissensproduktion. Spätestens seit dem ausgehenden 16. Jahrhundert bildet es eine Form der Erkenntnisgewinnung, die sich einer eigens hierfür provozierten Erfahrung verdankt. Ein auf diesem Wege gewonnenes Neues ergibt sich aus dem Zusammenspiel von definierten Voraussetzungen, künstlichem Eingriff und empirischem Ablauf, an das sich Verfahren der Aufzeichnung, der Ausdeutung und der Distribution anschließen. Damit sind in den Prozess des Experimentierens immer auch rhetorische, narrative und fiktionale Techniken involviert, durch die sich das Experiment zugleich als wissenschaftliches und als literarisches Verfahren erweist. Der erste Band der dreibändigen Literaturgeschichte zum Verhältnis von Experiment und Literatur ist im Frühjahr 2009 erschienen. Die weiteren Bände widmen sich den Jahren 1790-1890 (2010) und 1890-2009 (2011). 504 Seiten mit 12 Abbildungen |
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Michael Gamper, Martina Wernli, Jörg Zimmer (Hg.): »Wir sind Experimente: wollen wir es auch sein!« Experiment und Literatur II 1790-1890. Göttingen: Wallstein, 2010 Reihentitel: Experiment und Literatur In der Zeit von 1790 bis 1890 entstanden unter den medialen, erkenntnistheoretischen und ästhetischen Bedingungen der Moderne eigenständige Ausprägungen des Experimentellen in Wissenschaft und Kunst. Das dynamische Verhältnis zwischen Literatur und Wissenschaft war zum einen geprägt durch Entgegensetzung und Konkurrenz, in deren Zug sich wissenschaftliche Kriterien in Opposition zu ästhetischen Praktiken etablierten. Zum andern wurden die traditionellen Verbindungen der Bereiche weitergeführt, sodass die Literatur namhafter Autoren auf produktiven Übertragungen anderer experimenteller Verfahren gründete. Neben der Konsolidierung des Experiments als Königsweg der Erkenntnisgewinnung in den Naturwissenschaften bildete sich so eine Vielzahl von Experimentalkulturen heraus, die alle Anteil an epistemologischen und poetologischen Fragestellungen hatten.
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Michael Gamper, Michael Bies (Hg.): »Es ist ein Laboratorium, ein Laboratorium für Worte«Experiment und Literatur III 1890 - 2010 Reihentitel: Experiment und Literatur 19 Fallstudien zeigen, wie die Wissenstechnologie des Experiments ab 1890 im Feld zwischen Wissenschaft und Literatur verhandelt und Literatur selbst immer wieder als Medium von Versuchen entworfen wurde.
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Michael Gamper, Karl Wagner (Hg.): Figuren der Übertragung. Adalbert Stifter und das Wissen seiner Zeit. (= Medienwandel - Medienwechsel - Medienwissen, Bd. 9) Zürich: Chronos, 2009 "Wissensübertragung" in der Zeit zwischen 1830 und 1870, also der Epoche der Konjunktur romantischer Wissenspoetiken und vor dem Aufkommen und der Verbreitung der Neuen Medien und den innovativen wissenschaftlichen und technischen Errungenschaften des ausgehenden 19. Jahrhunderts, ist Thema dieses Bandes.
350 Seiten mit 8 Abbildungen
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Michael Gamper: Elektropoetologie. Fiktionen der Elektrizität 1740 - 1870. Göttingen: Wallstein 2009 Wie von kaum einem anderen naturwissenschaftlichen Phänomen haben sich das 18. und das frühe 19. Jahrhundert von der Elektrizität fasziniert gezeigt. Ihre Aufsehen erregenden Experimente machten die Wirkungen einer unsichtbaren und flüchtigen Substanz anschaulich, eine widerspruchsfreie systematische Konzeptualisierung aber gelang nicht. So überspielte die Evidenz des elektrischen Versuchs eine fundamentale Lücke des Wissens, eine Unkenntnis der ‚Natur‘ und des ‚Wesens‘ der Elektrizität. Dies führte dazu, dass der Einbildungskraft und der Fiktion besondere Rollen bei der Erkundung der Elektrizität und ihrer Möglichkeiten zugesprochen wurden. Im vorliegenden Buch wird gezeigt, wie Texte von Wissenschaftlern, Schriftstellern und Dichtern, unter ihnen Lichtenberg, Novalis, Ritter, Kleist, von Arnim, Hoffmann und Stifter, sich mit der Darstellbarkeit der Elektrizität und ihren Konsequenzen für das Wissen der Zeit befassten, daraus aber auch neue Einsichten in die Poetik und den Status von Literatur gewannen.
331 Seiten |
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Michael Gamper (Hg.): Experiment und Literatur. Themen, Methoden, Theorien. Göttingen; Wallstein 2010. Literatur und ihre experimentalen Dimensionen - in ihren wichtigsten Aspekten systematisch erschlossen 578 Seiten mit 3 Abbildungen |
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