SNF-Förderprofessur für Literaturwissenschaft an der ETH Zürich


     




 

 

 

 

 

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Workshop „Formen und Darstellungen von (Nicht-)Wissen in der Klinik zu Beginn des 20. Jahrhunderts“ vom 17./18. März 2011 an der ETH Zürich

ETH Zürich, Gebäude „CLA“, Tannenstrasse 3, Raum J1 (Stock „J“ ist per Lift erreichbar),
Lageplan:
http://www.mapsearch.ethz.ch

Download des Programms als pdf

Donnerstag, 17.3.2011

09.30-09.45   Begrüssung (Michael Gamper), Einleitung (Martina Wernli)
09.45-10.45   Yvonne Wübben: Nicht-Wissen: Die Heidelberger Krankenakten und E. Kraepelins
Dementia Praecox-Konzept
10.45-11.15   Pause
11.15-12.15   Monika Ankele: Von der Diskursivierung des Alltäglichen. Überlegungen zur
psychiatrischen Praxis der Jahrhundertwende
    Mittagessen
14.00-15.00   Stefan Nellen: Wahnsinn und Verrücktheit. Kulturtechniken des Nicht-Wissens in
Paranoia City
15.00-16.00   Brigitta Bernet: Das Burghölzli als Experimentalsystem
16.00-16.30   Pause
16.30-17.30   Hubert Thüring: Die Produktivität des Nicht-Wissens im psychiatrischen Experiment
1920-1940
17.30-18.30   Katrin Luchsinger: Vergessliche Institution und Kippbild. Reflexionen Betroffener
zum potentiellen Vergessen-werden in einer überdimensionierten
Institution.

Freitag, 18.3.2011

09.00-10.00   Anna Lehninger: „…beschäftigt sich ein wenig mit Zeichnen…“ (Un-)Sichtbares
auf Zeichnungen einer Wiener Privatirrenanstalt um 1900
10.00-11.00   Martina Wernli: Wissensformen in den Jahresberichten der ‚Bernischen kantonalen
Irrenanstalt Waldau‘
11.00-11.30   Pause

11.30-12.30
  Martin Stingelin: Das Ringen um ‚Macht-Wissen‘ zwischen dem ‚Künstler‘ Adolf
Wölfli und dem ‚Psychiater‘ Walter Morgenthaler
    Mittagessen
14.00-15.00   Sophie Ledebur: Zur Darstellbarkeit der Zeichen. Epistemische und performative
Schwellenräume der Nervenpoliklinik an der Charité in Berlin
15.00-15.30   Pause
15.30-16.30   Lucas Marco Gisi: Der Fall Robert Walser: Das Kunstwerk als Bestätigung oder
Widerlegung der Krankenakte

Literatur und Nicht-Wissen: Historische Konstellationen in Literatur und Wissenschaft, 1750-1930
Tagung an der ETH Zürich, 7.-9. Oktober 2010
ETH Hauptgebäude, Rämistr. 101, G 60, Aula

Der Vortrag von Cornelia Ortlieb fällt leider aus, der ursprünglich für Samstag angekündigte Vortrag von Nicolas Pethes wird vorgezogen.

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Donnerstag, 7. Oktober 2010

09.15  

Michael Gamper, ETH Zürich: Begrüßung

09.30  

Achim Geisenhanslüke, Regensburg: Zwischen Ironie und Ignoranz. Skizze einer Poetik des Nicht-Wissens (Platon, Locke, Nietzsche)

10.30   Pause
11.00  

Jutta Müller-Tamm, FU Berlin: „... latent werden“. Lichtenbergs Psychologie des Nicht-Wissens

12.00   Nicolas Pethes, Bochum: Benjamins Auseinandersetzung mit der Relation von Erkennt­nistheorie und Kunstkritik bei den Frühromantikern
    Mittagspause
15.00  

Petra Renneke, Paderborn/Cincinnati: Novalis’ Mathe-Poetik als Transformation historischen Nicht-Wissens

16.00  

Michael Bies, ETH Zürich: Lebendiges Nicht-Wissen. Zu Alexander von Humboldts „Ansichten der Natur“

17.00   Pause
17.30   Stefan Willer, ZfL Berlin: Vom Nicht-Wissen der Zukunft. Literatur und Prognostik 1750-1930

Freitag, 8. Oktober 2010

9.30  

Stefan Rieger, Bochum: Stille Post. Kommunikationseffekte der Unwissentlichkeit

10.30   Pause
11.00  

Anne Seitz, Bochum: Die Medizin vor verschlossenen Türen. Mysterium und Nicht-Wissen bei Joris-Karl Huysmans

12.00  

Sören Stange, LMU München: Arbeit am Nicht-Wissen. Wissenschaften um 1925 und Musils „Mann ohne Eigenschaften“

13.00   Mittagspause
15.00   Rüdiger Campe, Yale: Ereignis der Wirklichkeit. Über Erzählung und Probabilität bei Balzac (Ferragus) und Poe (Marie Rogêt)
16.00  

Virginia Richter, Bern: Hidden Origins: Nicht-Wissen und Erzählen über Evolution

17.00   Pause
17.30   Manuela Günter, Köln: Geschichtsklitterung. Vom Gegenstand der Literatur-Wissenschaft am Beispiel des historischen Romans

Samstag, 9. Oktober 2010

9.30  

Roland Borgards, Würzburg: Proteus anguinus (Goethe, Oken, Büchner): Mythozoologie als liminale Wissensform

10.30  

Pause

11.00  

Michael Gamper, ETH Zürich: Wetter-Rätsel. Literarische Meteorologie und das Nicht-Wissen der Wissenschaft

12.00   Tagungsende

Literatur und Nichtwissen. Konzepte, Modelle, Theorien
Workshop, 5./6. Februar 2010, ETH Zürich, HG E 22

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Freitag, 5. Februar 2010

09.00   Begrüßung
09.30   Rainer Godel: Literatur im Umbruch. Literarische Reaktionen auf Nichtwissen 1770-1810
10.30   Pause
11.00   Eva Johach: Geträumte Epigenesis. Die Gedankenexperimente in Diderots "D’Alemberts Traum"
12:00   Tobias Lachmann: Poetologien verborgenen Wissens und das literarische Verschwörungsmodell. Interdiskursivitäten um 180
15:00   Michael Bies: Darstellung des Nichtwissens vom Organischen um 1800
16:30   Andrea Polaschegg: Literarisches Bibel(nicht)wissen und die Rhetorik der Säkularisierung
17:30   Virginia Richter: Hidden Origins: Nichtwissen und Erzählen über Evolution

Samstag, 6. Februar 2010

9:00   Michael Gamper: Literarische Meteorologie
10:00   Peter Schnyder: Erdgeschichtliche Konjekturen. Literatur und geologisches
(Nicht-)Wissen im 19. Jahrhundert
11:30   Uwe Wirth: Konjektur und (Nicht-)Wissen
12:30   Abschlussdiskussion

 

„Es ist ein Laboratorium, ein Laboratorium für Worte“. Experiment und Literatur 1890-2009
Tagung an der ETH Zürich, 1.-3. Oktober 2009

Programm (Download Flyer als pdf)

Donnerstag, 1. Oktober 2009, ETH Hauptgebäude, G 60, Aula

09.00

 

Michael Gamper, Zürich: Begrüssung und Einleitung

09.30

 

Susanne Balmer, Zürich: „Als Ich entwickele – Ich Mich“ – Der Darwinismus und das Experiment mit dem eigenen Ich in Hedwig Dohms Christa Ruland

10.15

 

Richard Nate, Eichstätt: Beautiful People: Eugenische Experimente in der englischen Literatur der Moderne

11.30

 

Marcus Krause, Köln: ‚Seelensucher‘. Experimentalanordnungen zwischen Literatur und Psychoanalyse

15.00

 

Martina Wernli, Zürich: Fledermäuse, tadellose Rindviehbären und allerlei Konfabulatorisches – Hermann Rorschachs Testverfahren

15.45

 

Karin Krauthausen, Berlin: Paul Valérys Versuchsanstalt

17.00

 

Caroline Pross, St. Gallen: „Am Anfang war das Experiment“. Zur Genealogie der Brecht’schen Versuche-Ästhetik

Freitag, 2. Oktober 2009, ETH Hauptgebäude, G 60, Aula

09.00

 

Christoph Hoffmann, Berlin: Drei Geschichten. Erzählen als Experiment bei Kleist und Musil

09.45

 

Klaus Müller-Wille, Zürich: Laboratorien von Schrift und Sprache? – Figuren des Experiments in Texten der literarischen Neoavantgarden

11.00

 

Thomas Strässle, Zürich/Bern: Übersetzungslabor. Pastior intoniert Baudelaire

11.45

 

Johanna Bohley, Berlin: „Es gibt keine Psychologie, nur Physik und Chemie“. Peter Weiss’ Der Schatten des Körpers des Kutschers als entropisches Experiment

15.15

 

Jörg Zimmer, Zürich: Zwei Kulturen. Zur Spannung zwischen literarischem Versuch und wissenschaftlichem Experiment in Hubert Fichtes Versuch über die Pubertät

16.30

 

Thomas Eder, Wien: Oswald Wieners Gedankenexperimente seit 1980

17.15

 

Kyung-Ho Cha, Berlin: „Schematisierungen und Weglassungen“. Ökologie und literarischer Versuch in Peter Handkes Langsame Heimkehr

Samstag, 3. Oktober 2009, ETH Hauptgebäude, G 60, Aula

09.00

 

Philippe Wampfler, Zürich: „Ein wüstes Experiment“. Versuche und Mimesis in W.G. Sebalds Nach der Natur

09.45

 

Christina Schaefer, Berlin: „Voici un livre scientifique …“. Fiktion und Experiment in der französischen Erzählliteratur der achtziger Jahre (Deville, Robbe-Grillet)

10.30

 

Sven Grampp, Erlangen: Odyssee im Abfall. Walter Kempowskis Bloomsday ’97

11.45

 

Bärbel Bohr, Zürich: Experimente mit der „Programmierung des Schönen“.
Von Max Bense zur digitalen Poesie

Medien, Technik, Wissenschaft
Wissensübertragung in der Musil-Zeit, 1900-1940

Tagung des Teilprojekts E4 im Rahmen des Nationalen Forschungsschwerpunkts „Medienwandel – Medienwechsel – Medienwissen: Historische Perspektiven“ an der Universität Zürich, 23.-25. April 2009

Download Beschreibung der Tagung (pdf)

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„Wir sind Experimente: wollen wir es auch sein!“ Experiment und Literatur 1790-1890
9.-11. Oktober 2008

Programm (Download Flyer als pdf)

Donnerstag, 9. Oktober 2008, ETH Hauptgebäude, G 60, Aula

09.00

 

Michael Gamper, Zürich: Begrüssung und Einleitung

09.30

 

Mario Grizelj, München: Die „gebildete Wildniß“ des romantischen Romans und die Epistemologie der Form als Poetologie des Experiments um 1800

10.15

 

Britta Herrmann, Bayreuth: Dichtung als „Experimentalphysik des Gemüths“ und als Methode des Plastisierens: Poetik, Epistemologie und Wissenschaften um 1800

11.30

 

Rupert Gaderer, ICI Berlin: Medientechniken. „Physikalische Experimente“ und „Geistererscheinungen“ bei E.T.A. Hoffmann

12.15

 

Jutta Müller-Tamm, Berlin: Selbstversuch und Literatur in der Romantik

15.00

 

Ingrid Wurst, Konstanz: Das Experiment der Revolution. Görres' literarisches Soziallabor. 

15.45

 

Sabine Schimma, Weimar: Zwischen Bild und Text: Goethes Darstellungen seiner Farbexperimente

17.00

 

Friedrich Steinle, Wuppertal: Goethes Versuch über den Versuch und die experimentelle Naturforschung

Freitag, 10. Oktober 2008, ETH Hauptgebäude, G 60, Aula

09.00

 

Viola van Beek, Berlin: Experimentelle Ästhetik bei Kleist? – Plötzliche Wendungen, drängende Umstände und sonderbare Erscheinungen in Heinrich von Kleists Erzählungen

09.45

 

Stefan Andriopoulos, Columbia, NY: Die Experimental-Metaphysik des animalischen Magnetismus bei Schopenhauer

11.00

 

Boris Previsic, Basel: Zur Inversion des Subjekt- und Objektbegriffs – das medizinische und literarische Experiment bei Büchner

11.45

 

Roland Borgards, Würzburg: Woyzeck als Experiment

14.30

 

Eva Johach, Berlin: Tanzende Tische, kollektive Psychographien. Zur Experimentalkultur des Tischerückens in den 1850er Jahren

15.15

 

Nicolas Pethes, Hagen: Literarische Mind Control: August Strindbergs 'Vivisektionen' als Fallgeschichte eines Bewusstseinsexperiments

16.30

 

Martin Stingelin, Dortmund: „In Wahrheit heißt etwas wollen ein Experiment machen, um zu erfahren, was wir können“. Zur Ereignishaftigkeit der von Friedrich Nietzsche inszenierten Schreib-Szene

17.15

 

Christine Blättler, Berlin: Versucher im zweifachen Sinn. Zu Nietzsches experimenteller Epistemologie

Samstag, 11. Oktober 2008, ETH Hauptgebäude, G 60, Aula

09.00

 

Helmut Müller-Sievers, Northwestern, IL: Werkstatt statt Labor: Erzähltechnik und Bewegungszwingung im 19. Jahrhundert

09.45

 

Martina Wernli, Zürich: „Theoretisch mögen Sie Recht haben, Mr. Fogg, doch in der Praxis...“ – Die Wette und das Experiment bei Jules Verne

10.30

 

Ekkehard Knörer, Berlin: „That sounds like nonsense, but it is pure onsense!“ William James’ Selbstversuche mit der Anästhesie

11.45

 

Katrin Solhdju, Berlin:Auto(bio)graphische Pflanzen im Experiment. Gustav Theodor Fechner und Jagadis Chunder Bose

12.30

 

Riccardo Nicolosi, Konstanz: Degeneration als Leerstelle. (Gegen)Experimente im russischen Naturalismus

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Tagung "Figuren der Wissensübertragung. Konstellationen der Stifter-Zeit, 1830-1870."
Universität Zürich-Zentrum, Donnerstag, 24. April bis Samstag, 26. April 2008.
Veranstalter: Michael Gamper und Karl Wagner

Ort: Rämistrasse 71, Hörsaal KOL G-217

Download Tagungsprogramm (pdf)

Donnerstag, 24. April
2008

14:45   Begrüßung und Einleitung
15:15  

Robert Leucht: Die Figur des Kunsthandwerkers – Stifters "Nachsommer" und der Utopie-Diskurs des 19. Jahrhunderts

16:00  

Saskia Haag: Wiederherstellen.Techniken der Restaurierung bei Adalbert Stifter

17:15  

Cornelia Herberichs: Epische Brechungen.Umschriften mittelalterlicher Historiographie im "Witiko"

18:00  

Johannes John / Walter Hettche:Probleme der Stifter-Kommentierung

Freitag, 25. April 2008

09:30  

Daniel Müller-Nielaba: „die gewöhnlichen, alltäglichen, in Unzahl wiederkehrenden    Handlungen der Menschen“: Zur Figur des „Gesetzes“ (Bunte Steine)

10:15   Monika Ritzer: Stifters Naturbegriff im Kontext der zeitgenössischen Philosophie
11:30  

Christian Begemann: Das ‚Titelblatt der Seele’. Stifter und die Physiognomik

12:15  

Stefan Willer: „Das Doppel-Rodererwohl auf grenzenlose Zeit!“ Genealogisches Wissen und genealogische Poetik bei Stifter

14:45  

Ulrich Beil: Sterne und Fussnoten. Medialität, Physik und Phantastik in Stifters "Der Condor"

15:30  

Michael Gamper: Stifters Elektrizität

16:45  

Peter Schnyder: Sammlung – Karte – Bild – Schrift. Medien geologischen Wissens in Stifters "Nachsommer"

17:30   Sabine Schneider: Kulturerosionen. Stifters prekäre geologische Übertragungen

Samstag, 26. April 2008

09:30  

Hans-Georg von Arburg: Hausen im Niemandsland. Stifters Architekturen zwischen Historismus und Neuem Bauen

10:15  

Christian van der Steeg: Stifter und Alexander von Humboldt

11:30  

Werner Michler: Seltsame Zeitgenossen. Adalbert Stifter und die Präraffaeliten

12:15  

Karl Wagner: George Eliot und die deutsche Wissenschaftskultur

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„Vielerlei Versuche sind’s, durch welche Kunst entsteht“.
Experiment und Literatur 1580-1790

Tagung an der ETH Zürich, 7.-9. Dezember 2007

Download Flyer mit Tagungsprogramm
Download Beschreibung Tagungsinhalt

Programm

Freitag, 7. 12. 2007, ETH Zentrum, Hauptgebäude, Raum G19.1 (Download Plan)

09.00

 

Michael Gamper, Zürich: Begrüssung und Einleitung

09.30

 

Wolfgang Müller-Funk, Wien: Neugierde und literarisches Selbstexperiment im Essayismus der frühen Neuzeit. Montaigne und die Folgen

10.15

 

Wolfgang Krohn, Bielefeld: Rhetorik der Sachlichkeit – Francis Bacons literarische Experimente zur Begründung der Experimentalwissenschaft

11.00

 

Pause

11.30

 

Hans-Christian von Herrmann, Jena: Probe oder Untersuchung? Die „Saggi dell’Esperienze Naturali“ der Accademia del Cimento

12.15

 

Misia Doms, Saarbrücken: Experiment im Gespräch – Gespräch als Experiment. Streifzüge durch die deutschsprachige barocke Gesprächsliteratur

13.00

 

Mittagessen

15.00

 

Martin Maurach, Frankfurt/Oder: Professionsmetaphern für „Experimente“ in der Gelehrtenrepublik. Ein Vergleich von Bacon, Justi, Swift, u. a.

15.45

 

Maximilian Bergengruen, Freiburg: Die Wahrheit der Illusion. Zur literarischen Mobilisierung von Experienz in Harsdörffers Erquickstunden und Frauenzimmer Gesprächspielen

16.30

 

Pause

17.00

 

Richard Nate, Eichstätt: „Adventurous Attempts“. Zur Topik des Experiments im frühneuzeitlichen England

17.45

 

Cornelia Wild, München: Schreibpraxis und Gottesbeweis – Pascals Experimentalsystem

 

 

 


Samstag, 8.12. 2007, Semper-Sternwarte, Meridian-Saal (Download Plan)

09.30

 

Sebastian Kühn, Berlin: Experimente im Tagebuch – chemische Laborprotokolle und astronomische Tagebücher im 17./18. Jahrhundert

10.15

 

Benjamin Specht, Leipzig: Der Traum als Laboratorium. Fiktionale Traum-Erzählungen der Aufklärung zwischen Literatur und Experiment

11.00

 

Pause

11.30

 

Jörg Kreienbrock, Chicago: Merk’s! Merk’s! Aufmerksamkeit als Medium experimenteller Wahrnehmung in Barthold Heinrich Brockes’ „Irdisches Vergnügen in Gott“

12.15

 

Ulrich Stadler, Basel: Den Weg zur richtigen Erkenntnis der Natur bahnen. Observieren und Experimentieren im Umkreis der Physikotheologie und bei Christian Wolff

13.00

 

Mittagessen

15.00

 

Thomas Fries, Zürich: Wissenschaftliches Denken als literarischer Dialog: d'Alembert, Diderot und Galiani

15.45

 

Roland Borgards, Giessen: Affenmenschen/Menschenaffen. Kreuzungsversuche im 18. Jahrhundert

16.30

 

Pause

17.00

 

Gunhild Berg, Halle (Saale): J. G. B. Pfeils „Versuch in moralischen Erzählungen“ (1757). Empirische Psychologie und Anthropologie im Gattungsexperiment der aufklärerischen Literatur

17.45

 

Yvonne Wübben, Berlin: Faktenfiktionen. Das Seufzen im physiologischen Experiment und literarischen ‚Versuch‘ um 1750

 

 

 

Sonntag, 9.12.2007, Semper-Sternwarte, Meridian-Saal (Download Plan)

09.30

 

Andreas Seidler, Karlsruhe: Ch. M. Wielands „Agathon“. Das Experiment als gemeinsames Paradigma der Ausdifferenzierung von Literatur und Naturwissenschaft

10.15

 

Jörg Zimmer, Zürich: August Ludwig Schlözers „Anti-Basedow“ – Textkonstellationen eines Erziehungsexperiments

11.00

 

Pause

11.30

 

Christine Weder, Basel: Experiment und Märchen: Zu einer literarisch-naturwissenschaftlichen Konstellation der Aufklärung

12.15

 

Marie-Christin Wilm, Berlin: Experimenteller Idealismus. Anthropologie und Poetik des Jakob Michael Reinhold Lenz

     

Eine Veranstaltung der SNF-Förderprofessur für Literaturwissenschaft an der ETH Zürich.

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Workshop 28.-30. Juni 2007:
Experiment und Literatur – Themen, Methoden, Theorien

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Donnerstag, 28. Juni 2007

Michael Gamper, Begrüßung, Einführung
Literarische Experimentalisierung des Menschen
Marcus Krause, Mit Dr. Benn im „Laboratorium der Worte“. Zur hysterischen Experimentalität moderner Subjekte
[Gottfried Benn, Gehirne; Lyrik; Natur und Kunst]
Christine Blättler, Zum experimentellen Zusammenspiel von literarischem Regelwerk und Unbewusstem
[Italo Calvino, Kybernetik und Gespenster]
Phänomenotechnik
Klaus Müller-Wille, Situation und Wiederholung als Phänomenotechnik (Kierkegaard mit Debord)
[Guy Debord, Beitrag zu einer situationistischen Definition des Spiels; Chenxi Tang, Repetition and Nineteenth-Century Experimental Psychology]
Falko Schmieder, Phänomenotechnik und noumenales Experimentieren
[Gaston Bachelard, aus: Epistemologie]
 

Freitag, 29. Juni 2007

Epistemologie

Michael Gamper, Experiment und Irrtum [Francis Bacon, aus: Novum Organon; Georg Christoph Lichtenberg, aus: Sudelbücher; Goethe, Über Hypothesen; Novalis, aus: Das Allgemeine Brouillon]
Roland Borgards, Phantastisches Falschgeld. Fiktionalität und Experiment bei Albrecht von Haller [Albrecht von Haller, Von den empfindlichen und reizbaren Teilen des menschlichen Körpers;Vom Nutzen der Hypothesen]
Stefan Willer, Experimentum crucis
[Theodor W. Adorno, aus: Negative Dialektik]
Christoph Hoffmann, Schreiben als Forschen?
[Hans-Jörg Rheinberger, Zettelwirtschaft]

Selbstversuche

Eva Horn, Mad Scientists
[Mary Shelley, aus: Frankenstein]

Karin Krauthausen, Selbstversuch, Selbstkalkül, Porträt. Paul Valérys ‚Regulierung’ der Imagination
[Paul Valéry, aus: Cahiers 1894-1914; La soirée avec Monsieur Teste;
Introduction à la méthode de Léonard de Vinci]
Jeannie Moser, Der Autor im Ausnahmezustand. Aufschreibeformen des Drogen-Selbstversuchs
[Albert Hofmann, aus: LSD –  Mein Sorgenkind. Die Entdeckung einer Wunderdroge;
Hans-Jörg Rheinberger, Mischformen des Wissens]
Jörg Zimmer, Autobiographie als Selbstversuch
[Dave Eggers, aus: Ein herzzerreißendes Werk von umwerfender Genialität]

Samstag, 30. Juni 2007

Poetologie

 Peter Schnyder, Experimentelle Biographik. Zur Repräsentation möglicher Welten bei Leibniz
[Gottfried Wilhelm Leibniz, aus: Die Theodizee]
Elisabeth Strowick, Experimentalanordnung: Verdacht
[Franz Kafka, Der Bau]
Martina Wernli, Von der konkreten Poesie zur Poetik der Lücke
[Eugen Gomringer, aus: Theorie der konkreten Poesie]

 Medien

Caroline Pross, Experimente am Apparat
[Bertolt Brecht, Der Flug der Lindberghs]
 

Konzept & Organisation: Michael Gamper (gamper ¦at¦ gess.ethz.ch)

 

 

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